Gemeinde Faulbach Gemeinde Faulbach

An alle Hundehalter

19.03.2018
In letzter Zeit häufen sich die Klagen über Verschmutzung der Straßen, Gehwege und Spielplätze mit Hundekot.

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Es werden Hundehalter beobachtet, welche ihren Hund sein „Geschäft“ auf öffentlichem Grund aber auch auf Privatgrund oder im Garten anderer Mitbürger verrichten lassen, ohne sich um die Beseitigung des Hundekots zu kümmern!

Wieder andere beseitigen zwar den Hundekot, schmeißen diesen aber dann über den Gartenzaun in Privatgärten. Dies wurde mehrfach im Bereich des „alten Spielplatzes“ in der Schulgasse beobachtet. Das muss doch nicht sein!!

Hundekot auf Gehwegen, in Anlagen, Kinderspielplätzen und Liegewiesen belästigen nicht nur unsere Mitbürger, er stellt auch eine besondere Belastung für das Personal des Bauhofes dar! Zudem sind Hundefäkalien auch eine Infektionsquelle.

Wir appellieren daher an alle Hundehalter:

Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er sein Geschäft in Gegenden verrichtet, die von Menschen wenig besucht werden. Räumen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes weg, wenn er sein Geschäft an von Menschen vielbegangenen Straßen und Plätzen gemacht hat!

Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Hund sein Geschäft nicht in Spielplätzen verrichtet.

Wir weisen darauf hin, dass die Zahlung von Hundesteuer nicht die Beseitigung der „Hinterlassenschaften“ durch die Gemeindeverwaltung/Bauhof beinhaltet. Jeder Hundebesitzer muss sich eigenverantwortlich darum kümmern, dass „Waldis großes Geschäft“ keine unangenehmen Folgen hat.

Weiterhin mehren sich Klagen darüber, dass Hunde im Ortsgebiet frei laufen und nicht angeleint sind! In diesem Zusammenhang weisen wir auf die vom Gemeinderat der Gemeinde Faulbach am 25.01.2012 beschlossene Hundehaltungsverordnung – HVO – hin.

In dieser Verordnung ist geregelt:

1. Wer Hunde in öffentlichen Anlagen oder auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen mit sich führt hat dies so zu tun, dass andere nicht gefährdet, geschädigt oder belästigt werden.

2. Zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder die öffentliche Reinlichkeit sind Hunde auf öffentlichen Anlagen, Wegen, Straßen und Plätzen innerhalb der bebauten Ortslage stets an einer reißfesten Leine von längstens 200 cm zu führen. Die Person, die einen leinenpflichtigen Hund führt, muss dabei jederzeit in der Lage sein, das Tier körperlich zu beherrschen.

3. Von Kinderspielplätzen und deren näheren Umgebung und bei öffentlichen Veranstaltungen sind Hunde fernzuhalten; auch ein Mitführen an der Leine in diesen Bereichen ist nicht gestattet.

Von der Verordnung ausgenommen sind:

a) Blindenführhunde

b) Diensthunde der Polizei, Bundesgrenzschutz etc. im Einsatz

c) Hunde, die zum Hüten einer Herde eingesetzt werden

d) Rettungshunde mit bestandener Prüfung

e) im Bewachungsgewerbe eingesetzte Hunde

Nach Art. 18 Abs. 3 Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG) kann mit Geldbuße belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig als dafür verantwortliche Person entgegen der Hundehaltungsverordnung handelt. Sollten uns künftig Hundehalter gemeldet werden, die ihren Hund im Ortsgebiet frei laufen lassen bzw. die Hinterlassenschaften nicht beseitigen, werden wir diese mit einer Geldbuße belegen.

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